Christoph Keggenhoff

Organist
Orgelsachverständiger

Samstag 25. November 2017 19:30

Orgelkonzert

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Mittwoch 27. Juni 2018 18:00

Orgelkonzert

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Curriculum vitae

Christoph Keggenhoff wurde 1957 in Mainz geboren. Während seiner Gymnasialzeit absolvierte er die Ausbildung zum C-Kirchenmusiker am Bischöflichen Institut für Kirchenmusik in Mainz. Dem schloss sich das Studium der katholischen Kirchenmusik an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz an, wo er 1985 das A-Examen ablegte.

Im gleichen Jahr trat er seine erste hauptamtliche Stelle als Organist und Kantor in Bonn-Bad Godesberg an. In den Gemeinden St. Martin und St. Albertus Magnus leitete er zwei Kirchenchöre, einen Bläserkreis und baute die Kinderchorarbeit neu auf; eine Konzertreihe rundete seine Arbeit ab.
Während dieser Zeit absolvierte er ergänzend die künstlerische Ausbildung im Fach Orgel solo an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Mannheim.

1991 folgte der Wechsel nach Speyer. Von 1991 bis 2010 war er Domkantor und in dieser Funktion für weite Bereiche der Kirchenmusik an der Kathedrale verantwortlich. Seit 2010 ist er Zweiter Domorganist. 1995 gründete er die Schola Cantorum Saliensis, ein Vokalensemble für die geistliche Musik des Mittelalters (insbesondere des Gregorianischen Chorals), dessen Leiter er bis heute ist. Von 1998 bis 2013 wirkte er als Dozent am Bischöflichen Kirchenmusikalischen Institut in Speyer, dessen stellvertretender Leiter er von 2010 bis 2013 war. Seit 1991 ist er amtlicher Orgelsachverständiger, seit 2013 auch Leiter des Referats Orgelbau der Diözese Speyer.

Überregional engagiert er sich seit 1992 im Vorstand der Vereinigung der Orgelsachverständigen Deutschlands (VOD), seit 2009 ist er Vorsitzender. Berichte und Artikel von Christoph Keggenhoff zum Thema Orgel und Orgelbau sind in Festschriften, Fachzeitschriften und Büchern zu finden, auch arbeitete er an THE ORGAN ENCYCLOPEDIA (Routledge/Taylor and Francis Publishing/New York) mit.

Seine Tätigkeit als Konzertorganist führte ihn in verschiedene Regionen Deutschlands und nach Belgien, Frankreich, Kroatien, Österreich, Polen (Kath. Universität Lublin, Kathedrale Bialystok) sowie in die Schweiz (Kathedrale Solothurn), Ukraine und USA.
Die zunächst umfangreichsten Reisen waren in den 1990er Jahren drei Ukraine-Tourneen, von denen die letzte auf Einladung des Goethe-Instituts Kiew erfolgte. Konzertorte waren u.a. Kiew, Charkow, Jalta (Krim), Tschernowitz und Lemberg. Ab 1999 folgten mehrere Reisen in die USA mit Konzerten in bislang 16 Bundesstaaten, u.a. in Boston, MA (Old North Church), Chicago, IL (Fourth Presbyterian Church), Houston, TX (Bach-Gesellschaft), Pittsburg, PA (St. Paul Cathedral), Peoria, IL (St. Mary Cathedral), Indianapolis, IN (Episcopal Cathedral), New York, NY, Washington D.C. (National Cathedral, National City Christian Church), Sacramento, CA (Cathedral of the Blessed Sacrament), Toledo, OH (Rosary Cathedral), Princeton Theological Seminary NJ, Rutgers State University of New Jersey, University of Iowa, Indiana University of Pennsylvania (Meisterkurs und Konzert) und an der University of Notre Dame, IN (Basilika und Performing Arts Center).

Christoph Keggenhoff hat neun CDs veröffentlicht, aus denen bereits von deutschen (SWR2, BR-Klassik), niederländischen und österreichischen Rundfunkanstalten gesendet wurde.