27.04.2011
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Christoph Keggenhoffs
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Curriculum vitae



Christoph Keggenhoff wurde 1957 in Mainz geboren. Während seiner Gymnasialzeit absolvierte er die Ausbildung zum C-Kirchenmusiker am Bischöflichen Institut für Kirchenmusik in Mainz. Dem schloss sich das Studium der katholischen Kirchenmusik an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz an, wo er 1985 das A-Examen ablegte.

Im gleichen Jahr trat er seine erste hauptamtliche Stelle als Organist und Kantor in Bonn-Bad Godesberg an. An den Gemeinden St. Martin und St. Albertus Magnus leitete er zwei Kirchenchöre, einen Bläserkreis und baute die Kinderchorarbeit neu auf; eine Konzertreihe rundete seine Arbeit ab. Orgelsolokonzerte und Programme mit Instrumentalisten und Vokalisten fanden durchschnittlich fünfmal pro Jahr statt (Orgeln: Johannes Klais 1967, II/30 und Alfred Führer 1987, II/23). Während dieser Zeit absolvierte er ergänzend die künstlerische Ausbildung im Fach Orgel solo an der Musikhochschule Mannheim und besuchte verschiedene Meisterkurse.

1991 folgte der Wechsel nach Speyer. Am romanischen Kaiserdom ist er für weite Bereiche der Kirchenmusik an der Kathedrale verantwortlich, darunter fallen insbesondere die Tätigkeiten als Organist und als Leiter der Schola Cantorum Saliensis. Seit 1991 ist er amtlicher Orgelsachverständiger in der Diözese Speyer und seit 1998 auch als Dozent in der Ausbildung nebenamtlicher Kirchenmusiker tätig (Bischöfliches Kirchenmusikalisches Institut und Ev. Kirchenmusikalisches Seminar).

Überregional engagiert er sich seit 1992 im Vorstand der "Vereinigung der Orgelsachverständigen Deutschlands" (VOD) und seit 2000 in der "Europäischen Orgelakademie am Oberrhein", deren erster Vorsitzender er ist.
Berichte und Artikel von Christoph Keggenhoff zum Thema Orgel und Orgelbau sind in Festschriften und Orgelfachzeitschriften zu finden, auch arbeitete er an THE ORGAN ENCYCLOPEDIA (Routledge/Taylor and Francis Publishing/New York) mit.

Seine Tätigkeit als Konzertorganist führte ihn verschiedene Regionen Deutschlands und nach Belgien, England, Frankreich, Kroatien, Österreich, Polen, Ukraine und in die USA. Die umfangreichsten Reisen waren zunächst drei Ukraine-Tourneen, von denen die letzte auf Einladung des Goethe-Instituts Kiew erfolgte. Konzertorte waren u.a. Kiew, Charkow, Jalta (Krim), Tschernowitz und Lemberg. 1999, 2002, 2004, 2006 und 2007 folgten längere Reisen in die USA mit Konzerten in bislang zwölf Bundesstaaten, u.a. in Boston (Old North Church), Chicago (Fourth Presbyterian), Houston (Bach-Gesellschaft), Pittsburgh (St. Paul Cathedral), Peoria (St. Mary Cathedral), Indianapolis (Episcopal Cathedral), New York, Washington D.C. (National Cathedral, National City Christian Church), Rutgers State University of New Jersey, Indiana University of Pennsylvania (Meisterkurs und Konzert) und an der University of Notre Dame, Indiana (Basilika und Performing Arts Center).

Christoph Keggenhoff hat bislang sechs CDs veröffentlicht.

Diskographie

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